Zwei Hotspots für Rohrdorf

Kommune klinkt sich ins BayernWLAN ein – Kostenfreie Internetzugänge im Rathaus und im Turner Hölzl geplant

Rohrdorf – Kostenlos surfen im Rathaus oder in der Mehrzweckhalle – in der Gemeinde Rohrdorf soll dies bald möglich sein, denn die Kommune will sowohl im Gemeindeamt als auch im Turner Hölzl einen freien WLan-Hotspot einrichten.

Die öffentlichen Internetzugänge entstehen im Rahmen des Förderprogramms „Bayern WLAN“, in dessen Zuge der Freistaat bis Ende 2020 an die 20.000 solcher freien Hotspots zur Verfügung stellen will. Über diese können sich Nutzer von Smartphones, Laptops und Tablets drahtlos ins Internet einwählen.

„Es sind keine Passwörter und keine Anmeldedaten erforderlich, eine Registrierung ist nicht nötig, der Jugendschutz ist durch Filter garantiert“, heißt es dazu in einer Pressemitteilung des Bayerischen Finanzministeriums vom vergangenen Juni. „Das BayernWLAN ist kostenfrei, einfach und sicher“, betont Minister Markus Söder. „Mit einem dichten Netz von kostenlosen Hotspots über ganz Bayern schaffen wir die digitale Chancengleichheit auch für den ländlichen Raum“, so Söder weiter.

Ersteinrichtung und Montage bezuschusst der Freistaat bis zu einer Höhe von 2500 Euro pro Hotspot, wie ein Rathaus-Mitarbeiter bei der jüngsten Gemeinderatssitzung ausführte. Die Kommune muss lediglich für die laufenden Kosten, beispielsweise für die Internetanbindung, aufkommen, die zwischen rund 50 und 70 Euro monatlich liegen. Auch um die Störerhaftung müsse sich die Gemeinde keine Sorgen machen.

Die Forderung von Karl-Heinz Silichner (CSU), die öffentlichen Zugangspunkte in Rohrdorf nachts nicht zur Verfügung zu stellen, um etwaige Ruhestörungen durch Surf-Treffen zu später Stunde zu vermeiden, stieß unterdessen kaum auf Zustimmung.

pil