Der „Hausarzt der Jugendhilfe“

Mitgliederversammlung bei „Pro Arbeit“ Rosenheim

von Marisa Pilger

Rosenheim – Ob Jugendsozialarbeit an Schulen (JaS) oder Ausbildungsvermittlung inklusive Nachbetreuung, ob die Koordination der über 30 ehrenamtlichen Qualipaten oder die Sprach- und Berufsintegration für junge Geflüchtete – auch im 20. Jahr seines Bestehens hat der Verein „Pro Arbeit“ ein enormes Pensum zugunsten junger Menschen geleistet, die nicht unbedingt zu den künftigen Leistungsträgern im  irtschaftsleben zählen.

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Nach der Flucht in die Ausbildung

Der Rosenheimer Verein „Pro Arbeit“ ermöglicht jungen Asylbewerbern den Start ins Berufsleben

von Marisa Pilger

Rosenheim – Mit der sozialpädagogischen Betreuung 700 junger Flüchtlinge – oder Menschen auf der Flucht, wie sie der Vorsitzende Harald Neu lieber bezeichnet – in insgesamt 38 Klassen nimmt bei „Pro Arbeit e.V.“ die Sprach- und Berufsintegration an den vier Staatlichen Berufsschulen in der Stadt und im Landkreis Rosenheim inzwischen ganz erheblichen Raum ein. Aber auch in den Kernbereichen des Vereins, der Jugendsozialarbeit an Schulen, der Ausbildungsvermittlung und der Koordination der 40 ehrenamtlichen Qualipaten, hat das mittlerweile 90köpfige Team alle Hände voll zu tun.

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„Pro Arbeit“ wird volljährig

Bürgermeister Heindl: „Unentbehrlicher Partner der Jugendhilfe“ – Betreuung von Flüchtlingen nimmt breiten Raum ein

Rosenheim – „Pro Arbeit“ ist volljährig geworden. Und auch im Erwachsenenalter engagiert sich der 1997 gegründete Verein unvermindert für die junge Generation; er begleitet, unterstützt und fördert Kinder und Jugendliche aus schwierigen Verhältnissen auf ihrem Weg durch die Schule bis hinein ins Berufsleben. Breiten Raum wird dabei künftig die Betreuung von zum Teil schwer traumatisierten Flüchtlingen aus Kriegs- und Krisengebieten einnehmen.

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Die Qualipaten gehen auch nächstes Jahr in die Schule

Finanzierung steht – Erfolgsquote von 90 % – Dicker Dank an die Sparkassenstiftung

Rosenheim – Ohne seine Qualipatin hätte Florian den qualifizierenden Hauptschulabschluss „nie geschafft“. Selbst bei Wind und Wetter ist er zu ihr geradelt, um mit ihr zu lernen und Bewerbungen zu schreiben – insgesamt 37. Inzwischen macht er eine Ausbildung in seinem Traumberuf Systemgastronom, hat seine Leidenschaft fürs Fotografieren entdeckt und selbst eine Patenschaft übernommen – für den Bereich Fotografie.

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