Der „Hausarzt der Jugendhilfe“

Mitgliederversammlung bei „Pro Arbeit“ Rosenheim

von Marisa Pilger

Rosenheim – Ob Jugendsozialarbeit an Schulen (JaS) oder Ausbildungsvermittlung inklusive Nachbetreuung, ob die Koordination der über 30 ehrenamtlichen Qualipaten oder die Sprach- und Berufsintegration für junge Geflüchtete – auch im 20. Jahr seines Bestehens hat der Verein „Pro Arbeit“ ein enormes Pensum zugunsten junger Menschen geleistet, die nicht unbedingt zu den künftigen Leistungsträgern im  irtschaftsleben zählen.

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Nach der Flucht in die Ausbildung

Der Rosenheimer Verein „Pro Arbeit“ ermöglicht jungen Asylbewerbern den Start ins Berufsleben

von Marisa Pilger

Rosenheim – Mit der sozialpädagogischen Betreuung 700 junger Flüchtlinge – oder Menschen auf der Flucht, wie sie der Vorsitzende Harald Neu lieber bezeichnet – in insgesamt 38 Klassen nimmt bei „Pro Arbeit e.V.“ die Sprach- und Berufsintegration an den vier Staatlichen Berufsschulen in der Stadt und im Landkreis Rosenheim inzwischen ganz erheblichen Raum ein. Aber auch in den Kernbereichen des Vereins, der Jugendsozialarbeit an Schulen, der Ausbildungsvermittlung und der Koordination der 40 ehrenamtlichen Qualipaten, hat das mittlerweile 90köpfige Team alle Hände voll zu tun.

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Drei Premieren und ein warmer Geldregen

Rotary-Club Rosenheim spendet 10.000 Euro an „Pro Arbeit“ – Gesprächsrunde mit Staatsministerin Ilse Aigner

Rosenheim – Es waren gleich drei Premieren, die mit der symbolischen Scheckübergabe des Rotary-Clubs Rosenheim an den Verein „Pro Arbeit“ einhergingen: Mit Wirtschaftsministerin Ilse Aigner besuchte erstmals ein Mitglied des bayerischen Kabinetts und zugleich ein weiblicher Rotarier die Geschäftsstelle des Vereins, der sich sozial benachteiligter Kinder und Jugendlicher vom Grundschulalter bis hin zur Berufsausbildung annimmt. Bei der anschließenden Gesprächsrunde mit dem prominenten Gast wurden zudem die erweiterten Büroräume in der Landwehrstraße, wo tags zuvor noch Möbel gerückt worden waren, „in Betrieb“ genommen.

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„Pro Arbeit“ wird volljährig

Bürgermeister Heindl: „Unentbehrlicher Partner der Jugendhilfe“ – Betreuung von Flüchtlingen nimmt breiten Raum ein

Rosenheim – „Pro Arbeit“ ist volljährig geworden. Und auch im Erwachsenenalter engagiert sich der 1997 gegründete Verein unvermindert für die junge Generation; er begleitet, unterstützt und fördert Kinder und Jugendliche aus schwierigen Verhältnissen auf ihrem Weg durch die Schule bis hinein ins Berufsleben. Breiten Raum wird dabei künftig die Betreuung von zum Teil schwer traumatisierten Flüchtlingen aus Kriegs- und Krisengebieten einnehmen.

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Fit fürs Radeln auf der Straße

Verein „Pro Arbeit“ organisiert Verkehrstraining für Asylbewerber an der Berufsschule Bad  Aibling

Bad Aibling – Rechts-vor-links, Stoppschilder und rote Ampeln beachten, dazu Handzeichen, Schulterblick und Einordnen beim Abbiegen nicht vergessen, auf den Gegenverkehr achten und am Zebrastreifen den Fußgängern Vorrang gewähren. Radfahren auf deutschen Straßen erfordert einiges mehr als nur im Sattel sitzen zu können. Aus diesem Grund werden die 33 Asylbewerber an der Berufsschule Bad Aibling in einer umfassenden Aktion fit gemacht fürs Radeln im Straßenverkehr.

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