Nach der Flucht in die Ausbildung

Der Rosenheimer Verein „Pro Arbeit“ ermöglicht jungen Asylbewerbern den Start ins Berufsleben

von Marisa Pilger

Rosenheim – Mit der sozialpädagogischen Betreuung 700 junger Flüchtlinge – oder Menschen auf der Flucht, wie sie der Vorsitzende Harald Neu lieber bezeichnet – in insgesamt 38 Klassen nimmt bei „Pro Arbeit e.V.“ die Sprach- und Berufsintegration an den vier Staatlichen Berufsschulen in der Stadt und im Landkreis Rosenheim inzwischen ganz erheblichen Raum ein. Aber auch in den Kernbereichen des Vereins, der Jugendsozialarbeit an Schulen, der Ausbildungsvermittlung und der Koordination der 40 ehrenamtlichen Qualipaten, hat das mittlerweile 90köpfige Team alle Hände voll zu tun.

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Wegbereiter an den Berufsschulen

BIJ  eröffnet Jugendlichen neue Perspektiven – Sozialpädagogische Begleitung durch den Verein „Pro Arbeit“

Rosenheim – Schule, Abschluss, Ausbildung – Diesen geradlinigen Weg ins Berufsleben können nicht alle Jugendlichen beschreiten. Viele stehen nach der Hauptschule ohne jegliche Vorstellung von ihrem künftigen (Berufs-)Leben da. Gewissermaßen als Wegbereiter eröffnet das Berufsintegrationsjahr (BIJ) seit 2009 an den Staatlichen Berufsschulen in Rosenheim und Bad Aibling diesen jungen Menschen neue Perspektiven. Eine zentrale Rolle in den derzeit vier BIJ-Klassen spielt, neben der Vermittlung von Schulstoff, die sozialpädagogische Begleitung durch den Verein „Pro Arbeit“ unter anderem bei der Suche nach Praktikums- und Ausbildungsplätzen.

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