Bürgerinitiative gibt weiterhin Vollgas

Autobahnausbau: Grünbrücke noch nicht aus dem Rennen

Rohrdorf/ Achenmühle – Wenngleich das Thema in den vergangenen Monaten etwas aus dem Blickpunkt der Öffentlichkeit gerückt ist, widmet sich die „Bürgerinitiative A8 Rohrdorf – Achenmühle“ mit unvermindertem Engagement den Planungen für den Ausbau der Salzburger Autobahn. „Recht mühevoll“, erklärt BI-Sprecher Josef Schmid, sei es in der jüngsten Sitzung der landkreisbezogenen Arbeitsgruppe gelungen, eine Variante mit Einhausung beziehungsweise Grünbrücke zumindest in abgespeckter Fassung im Rennen zu halten.

Ein hohes Maß an Arbeit und Konzentration verlange aber auch die Auseinandersetzung mit dem Kriterienkatalog für das Bewertungsverfahren: Sämtliche noch zur Debatte stehenden Trassen sollen hinsichtlich verschiedener Gesichtspunkte wie Ortsentwicklung, Lebens- und Wirtschaftsraum, Natur- und Landschaftsschutz, Bautechnik/ Baubetrieb sowie Kosten und Wirtschaftlichkeit  miteinander verglichen werden. Für den 60-seitigen Entwurf der Autobahndirektion wurden allein auf 20 Seiten  Änderungsvorschläge seitens der BI erarbeitet und eingebracht, heißt es in der Pressemitteilung weiter. Die Gewichtung der insgesamt etwa 40 Bewertungskriterien durch die Arbeitsgruppe sei für September vorgesehen.

Ein einfache Rechnung: Autobahn + Grünbrücke = Lebensqualität. Mit Transparenten wirbt die „Bürgerinitiative A8 Achenmühle – Rohrdorf“ für einen nachhaltigen und für Mensch und Natur möglichst verträglichen Autobahnausbau. Foto: Pilger

Ein einfache Rechnung: Autobahn + Grünbrücke = Lebensqualität. Mit Transparenten wirbt die „Bürgerinitiative A8 Achenmühle – Rohrdorf“ für einen nachhaltigen und für Mensch und Natur möglichst verträglichen Autobahnausbau. Foto: Pilger

Im Interesse der nachfolgenden Generationen fordert die Vereinigung einen Autobahnausbau mit Grünbrücken. Das erste großformatige Banner im Ortsbereich Achenmühle wurde allerdings von Unbekannten aus der Stützkonstruktion gerissen und stark beschädigt. Jetzt steht an anderer Stelle ein „Nachfolger“, wobei von Beginn an sämtliche Standorte mit den jeweiligen Grundstückseigentümern beziehungsweise -pächtern sowie mit der Gemeindeverwaltung abgestimmt worden seien, wie Schmid ausdrücklich betont.

pil